Grillen & Gesundheit


Grundsätzlich ist Grillen - richtig durchgeführt - eine gesunde Zubereitungsmethode, weil sich durch die hohe Temperatur die Oberflächenstruktur des Grillgutes rasch verschließt, wodurch wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente im Inneren des Grillgutes verbleiben.

Wenn jedoch durch unsachgemäßen Gebrauch Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropfen und dort verbrennen, können sich polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK, z.B. Benzpyren) entwickeln, die Krebs erregend sind. Der Rauch steigt auf, das PAK schlägt sich auf dem Grillgut nieder und wird mitgegessen oder eingeatmet. Beim Grillen von gepökeltem Fleisch mit sehr hohen Temperaturen entstehen Nitrosamine, die ebenfalls zu den Krebs erregenden Verbindungen zählen.

Hier setzt der Gedanke des Barbecues an, um durch schonenderes Grillen im niedrigen Temperaturbereich (siehe auch “Das BBQ 1x1”) die oben angeführten schädlichen Nebenwirkungen zu verhindern. Barbecue hilft auch bei der Reduktion des Fettanteiles im Grillgut unter Vermeidung der oben beschriebenen schädlichen Nebenwirkungen. Unser farmer grill Barbecue Smoker hilft Ihnen bei der Umsetzung dieser Philosophie.

Wir wollen Sie nun mit einigen ersten Tipps beim fachlich richtigen Grillen unterstützen. Beherzigen Sie diese Hinweise, haben Sie schon einen ersten großen Schritt zum “gesünderen Grillen” getan und Sie werden auch durch den edleren Geschmack Ihres Grillgutes belohnt werden.


    Schädigungen aus der Holzkohleverbrennung sind nicht nachgewiesen, vorausgesetzt, Sie verwenden reine und zertifizierte Kohle und guten Anzünder der dann auch völlig abgebrannt sein muss.

    Papier, Altholz und Tannenzapfen gehören nicht in das Grillfeuer. Der Rauch enthält gesundheitsschädliche Substanzen.

    Barbecue-Grillen minimiert die Fettverbrennung. Hier gart das Grillgut nicht über dem offenen Feuer, kann also auch nicht verbrennen. Zudem tropft das Fett nicht in die Glut sondern auf den Boden der Garkammer und fließt dann in das mitgelieferte Fetteimerchen ab.

    Seit September 1999 gibt es Grillgeräte, die mit dem Q-Zeichen gekennzeichnet sind. Das Q-Zeichen ist ein TÜV-Gütezeichen, das nicht nur die Handlichkeit und gute Hitzeverteilung garantieren soll, sondern auch anzeigt, dass das Gerät gesundheitlich unbedenklich funktioniert, indem es abtropfendes Fett und Wasser in einer Wanne auffängt.

    Sollten Sie Ihren Barbecue Smoker auch hin und wieder für herkömmliches Grillieren verwenden (höherer Temperaturbereich) beachten Sie bitte Folgendes: verwenden Sie nie gepökeltes Fleisch, das im Nitritpökelsalz enthaltene Nitrit verbindet sich unter großer Hitze-Einwirkung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu Krebs erregenden Nitrosaminen; verwenden Sie keine Butter und Margarine zum marinieren, sie zersetzen sich bei hohen Temperaturen leicht, was nicht nur einen unangenehmen Geschmack bewirkt, sondern auch gesundheitsschädlich ist.

    Verzichten Sie beim Grillen auf Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Maiskeimöl, sie oxidieren unter Hitzeeinfluss zu gesättigten Verbindungen, was als Ursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.

    Zum Marinieren verwenden Sie am besten die hitzebeständigen Öle der Erdnuss und der Olive!

    Tiefgefrorenes Fleisch erst auftauen, dann auf den Rost legen.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns einfach an: +43-664-24 24 135

Wenn Sie nun nach den ersten Versuchen Gefallen am Barbecue gefunden haben, sollten sie unbedingt einen der Grillkurse unseres Partners Adi Matzek, Barbecue Staats- & Doppelweltmeister, besuchen. Sie werden über die Raffinesse und die Vielfältigkeit erstaunt sein.